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Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in der Entwicklungszusammenarbeit

Das Vorhaben „Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in der Entwicklungszusammenarbeit" ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziertes Forschungsprojekt des Instituts für Entwicklung und Frieden (INEF).

 

Der UN-Sonderbeauftragte des Generalsekretärs für Wirtschaft und Menschenrechte, Professor John Ruggie, entwickelte die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, die im Juni 2011 vom UN-Menschenrechtsrat verabschiedet wurden. Dieses soft law-Instrument bildet nunmehr den internationalen Referenzrahmen für die weitere Konkretisierung und Umsetzung der menschenrechtlichen Verantwortung. Dabei betonen die Leitprinzipien das enge Zusammenspiel staatlicher und privater Akteure.

 

Das genannte Forschungsprojekt baut auf den Ergebnissen des Vorgängerprojekts „Menschenrechte, Unternehmensverantwortung und Nachhaltige Entwicklung" (2008-2012) auf. Informationen zum Vorgängerprojekt können hier abgerufen werden.


Das laufende Forschungsprojekt analysiert die Möglichkeiten der effektiven Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte aus entwicklungspolitischer Perspektive. Teil des Projekts ist es auch, das BMZ in der Umsetzung wissenschaftlich zu unterstützen und Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Zentral ist dabei die Entwicklung und Förderung konkreter Instrumente zur Erfüllung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht von Unternehmen.

Das Projekt „Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte" lässt sich in folgende Schwerpunkte/Teilprojekte untergliedern:


- Menschenrechtsverträglichkeitsprüfungen (Human Rights Impact Assessments)

- Staatliche Durchführungsorganisationen der Entwicklungspolitik

- Kleine und mittlere Unternehmen

 

 

 


Aktuelles

 

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Neues Projekt am INEF: Unternehmensverantwortung für Menschenrechte und Arbeitnehmerrechte. Die UN-Leitprinzipien für  Wirtschaft und Menschenrechte als Thema für Arbeitnehmervertretungen

 

 

 

Das von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Projekt wird von Wilke, Maack und Partner sowie dem Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) der Universität Duisburg-Essen zusammen durchgeführt.

 

Das Projekt widmet sich der Frage, mit welchen Politikansätzen und Instrumenten die Einhaltung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht und die Wahrung von Arbeitnehmerrechten von Unternehmen gefördert werden können. Dabei werden Erfahrungen und Erwartungen von Gewerkschaften, Arbeitnehmervertretern in Aufsichts- und Betriebsräten sowie Euro- und Weltbetriebsräten und anderen relevanten Akteuren analysiert. Auf dieser Basis werden Beispiele guter Praxis sowie Empfehlungen für Instrumente und Modellverfahren zur Förderung eines erfolgreichen Engagements der Arbeitnehmervertretungen im Umgang mit Menschenrechten formuliert.

 

Hierfür will das Projekt eine mehrstufige Datenerhebung mit Interviews und Fallstudien in Großunternehmen, eine schriftliche Breitenbefragung von Betriebsräten sowie Interviews mit den Einzelgewerkschaften, dem DGB und Vertretern von Nicht-Regierungsorganisationen durchführen. Die Interviews verfolgen das Ziel, Aktivitäten und Erwartungen im Bereich der internationalen Arbeitnehmerrechte und Menschenrechte festzuhalten.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Projektleiterin Frau Dr. Brigitte Hamm unter brigitte[dot]hamm[at]inef[dot]uni-due[dot]de.

 

 

 - Handbuch der Menschenrechtsarbeit jetzt Online!
 

 

Das Handbuch der Menschenrechtsarbeit (Edition 2014 / 2015) ist in siebter Auflage erschienen.
Herausgeber sind Felix Kirchmeier und Michael Krennerich für die Friedrich-Ebert-Stiftung und das Forum Menschenrechte.

 

Das Handbuch der Menschenrechtsarbeit bietet einen Überblick über die Vielzahl der Institutionen und Organisationen des Menschenrechtsschutzes und kann unter folgendem Link abgerufen werden: http://handbuchmenschenrechte.fes.de/home.html.

 

Das Handbuch enthält auch ein Kapitel zum Themenkomplex „Wirtschaft und Menschenrechte", das von Brigitte Hamm und Christian Scheper verfasst wurde und hier frei zugänglich ist.

 

 

 

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Workshop „Kleine Unternehmen - große Verantwortung? Die Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht in kleinen und mittleren Unternehmen"
 

 

28. Januar 2015, Berlin

 

Das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) wird einen Expertenworkshop zum Thema Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) veranstalten.

 

Auf dem Workshop sollen Ergebnisse einer Studie zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht von KMU vorgestellt werden, die das INEF im Rahmen des vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Projekts „Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in der Entwicklungszusammenarbeit" durchführt. Der Workshop dient auch dem inhaltlichen Austausch von Vertretern und Vertreterinnen aus Politik, Privatwirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

 

Eine Teilnahme am Expertenworkshop ist nur mit persönlicher Einladung möglich. Bei Interesse oder Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter christine[dot]schnellhammer[at]inef[dot]uni-due[dot]de zur Verfügung.

 

 

 

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Business & Human Rights Resource Centre: Launch der deutschen Website

 

Die neue Website bietet eine deutschsprachige Navigation und Einführung in Schwerpunkt-Themen zu Wirtschaft und Menschenrechten und kann unter folgendem Link abgerufen werden: http://business-humanrights.org/de


 

 

 

 


 

 

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