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Projekt

Seit einigen Jahren nimmt die deutsche Bundesregierung eine Vorreiterrolle im aktuellen Diskurs zu Wirtschaft und Menschenrechten ein und hat sich intensiv an entsprechenden Debatten auf UN- und OECD-Ebene beteiligt. Im Juni 2011 wurden die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte durch den UN-Menschenrechtsrat verabschiedet, die nun den internationalen Referenzrahmen für die weitere Konkretisierung und Umsetzung des Diskurses bilden. Für die Integration der entwicklungspolitischen Perspektive in diesen neuen politischen Gestaltungsraum ist die enge Begleitung dieser Prozesse durch das BMZ von zentraler Bedeutung. Bereits durch das seit Oktober 2008 am INEF durchgeführte Forschungsvorhaben „Menschenrechte, Unternehmensverantwortung und Nachhaltige Entwicklung" hat auch das BMZ aktiv die Debatte um Wirtschaft und Menschenrechte mitgeprägt und Vorschläge für die konkrete Umsetzung vorgelegt.

Vor dem Hintergrund der internationalen Debatte verfolgt das laufende Forschungsprojekt das Ziel, die Möglichkeiten der effektiven Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte aus entwicklungspolitischer Perspektive zu analysieren, das BMZ in der Umsetzung wissenschaftlich zu unterstützen und Handlungsempfehlungen zu entwickeln.
 
Drei Themenschwerpunkte

- Menschenrechtsverträglichkeitsprüfungen (Human Rights Impact Assessments),
- Staatliche Durchführungsorganisationen der Entwicklungspolitik, und
- Kleine und mittlere Unternehmen
 

werden innerhalb des Projekts fokussiert und hier näher erläutert. Einen Überblick über das Vorgängerprojekt und Hintergrundinformationen zu den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte erhalten Sie hier.